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Steckerkunde (No topics)

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Klinke

In unserer neuen Kategorie Stecker und Belegungen wollen wir unseren Lesern verschiedene Stecker aus dem Audio-Bereich erklären. Um eine Vorstellungen von den unterschiedlichen Steckern und Kabeln zu bekommen haben wir selbstverständlich zu jedem Audio-Stecker ein Bild mit hinzugefügt. Für die etwas Fortgeschritteneren von Euch haben wir zusätzlich noch die Belegung mit angegeben.
Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und hoffen wir konnten mit diesem Artikel möglichst vielen von Euch weiterhelfen.
Nun lasst uns mal los-stecken:





CINCH (Video und Audio)


1. Signal (Analog)
2. Masse

Normung der Steckerfarben:
- Schwarz oder Weiss = Audio Kanal A (Links)
- Rot = Audio Kanal B (Rechts)
- Gelb = Video Kanal (1 Volt-Spitze-Spitze)

Klinke (Audio)


1. linker Kanal (Analog)
2. rechter Kanal (Analog)
3. Masse

Die Klinke Stecker gibt es in zwei Grössen.
Die kleineren werden am häufigsten genutzt.
z.B. als Kopfhörer.

Standardfarben bei den Buchsen (z.B: bei Soundkarten)
- Grün = Normaler Ausgang bzw. Vordere Lautsprecher (Front)
- Schwarz od. Orange = Lautsprecher Hinten (Rear)
- Gelb = Bass
- Blau = Audio Eingang (Line In)
- Rosa = Mikrophon (Mic / Mic-In)
Die Ein- und Ausgänge sind alle nicht verstärkt.

Klinke Stecker
Bei Klinken Steckern gibt es verschiedene Größen und “Übertragungssignale”. Grundsätzlich wird immer unterschieden zwischen einem mono-Klinken-Stecker und einem stereo-Klinken-Stecker.
Klinke 2,5 mm (Microklinke)
Der 2,5 mm Stecker ist kein übliches Klinken-Stecker-Format. Zum Einsatz kommt er hauptsächlich bei kleinen elektronischen Geräten wie Handys (Headsets) oder Fotoapparaten (Funkfernbedienungen).
Klinke 3,5 mm (Miniklinke)
Die Miniklinke findet ihren Einsatz bei vielen “musikalischen” Geräten. Üblicherweise wird das Steckerformat bei Soundkarten verwendet. Hier besteht die Möglichkeit Köpfhörer, PC-Lautsprecher oder sogar Mikrofone anzuschließen. Des weiteren findet man den 3,5mm Stecker an so ziemlich allen mobilen Abspielgeräten wie mp3-Playern oder Discmans. Die Miniklinke gibt es in einer Stereo- und eine Monoausführung.
Klinke 6,35 mm
Den großen Klinkenstecker findet man generell im Einsatz in der professionellen Musikproduktion. Egal ob bei Mischpulten, Effektgeräten, Keyboards, Gitarren, Gitarrenverstärkern oder Patchbays. Diese Klinke ist nicht mehr aus dem Alltag von Musikschaffenden wegzudenken. Wie bei der Miniklinke gibt es ebenso eine Stereo- und Monovariante.


Cinch Stecker



Cinch Stecker verwendet man in der heutigen Zeit nicht nur zur Audioübertragung, sondern auch bei der
Videoübertragung. Grundsätzlich kann man sagen, dass diese Steckerform aus zwei Kanälen besteht. Häufig sind diese Kanäle farblich getrennt. Dabei ist der rote Stecker meistens der rechte Kanal und der weiße Stecker der linke. Bei der Audioübertragung erreicht bereits mit diesen beiden Steckern eine Stereoübertragung. Bei der Videoübertragung kommt in den meisten Fällen noch ein dritter Kanal hinzu. Der Composite Video wird mit einem gelben Stecker gekennzeichnet.
In der professionellen Audiotechnik findet der Cinch Stecker selten Anwendung. Die asymmetrische Signalführung überträgt das Signal nur mit zwei Phasen und ist deswegen nicht so “sauber”.


XLR Stecker



XLR Stecker findet man fast ausschließlich in professionellen Tonstudios. Mit einer symmetrischen Leitungsführung kann ein sauberes Signal auch über einen langen Kabelweg garantiert werden. Durch die symmetrische Signalführung werden somit keine, auf dem Kabelweg “störenden” Spannungen, mit übertragen. Ein XLR Kabel hat immer zwei verschiedene Anschlüsse. Ein männliches Ende (male) und ein weibliches Ende (female). An professionelle Studiomikrofone, die immer mit einem männlichen XLR Stecker ausgestattet sind, kommt das weibliche Ende des Kabels und das männliche Ende in das Mischpult oder den Vorverstärker.


Tuchel Stecker



Der Tuchel Stecker ist das Vorgängerformat von XLR. Der auch als DIN Stecker bezeichnete Kupplung wird heute überhaupt nicht mehr verwendet. Allerdings findet man immer noch ältere Mikrofone, die mit diesem Format ausgestattet sind. Genauso wie das XLR Kabel verfügt der Tuchel Stecker über eine symmetrische Signalführung, mit der gleichen PIN Belegung wie der XLR Stecker.


Speakon Stecker



Speakon ist ein von der Firma Neutrik entwickelter und hergestellter Lautsprecher-Steckverbinder, der sich durch Robustheit, hohe Kontaktbelastbarkeit von 20 Ampere und sichere Verriegelung auszeichnet.


Neutrik Speakon SteckverbinderVerfügbar sind Speakon-Steckverbinder als zweipolige, vierpolige und achtpolige Version, wobei die 2- und 4- poligen Typen untereinander kompatibel sind. Die achtpolige Version unterscheidet sich durch ihre größere Bauform. Durch die Anzahl verfügbarer Kontakte in nur einem Steckverbinder ist es möglich, mehrkanalige Passiv-Systeme, Satelliten-Subwoofer-Systeme oder Mehrkanal - Monitor Lautsprecher-Konstellationen mit nur einem Kabel anzuschließen.

Speakon-Steckverbinder zeichnen sich im Vergleich zu für solche Verbindungen früher genutzte XLR- oder Klinkenstecker durch eine größere Kontaktfläche (kleinerer Übergangswiderstand, höhere Belastbarkeit), Berührungsschutz (wichtig bei heutigen Verstärkern mit Leistungen im kW-Bereich) und wesentlich größere Robustheit aus. Speakon hat sich als Quasi-Standard weltweit etabliert.

Da die Firma Neutrik den Speakon-Steckerverbinder namensrechtlich geschützt hat, tauchen deutlich günstigere Plagiate oder Parallelentwicklungen meist unter dem Namen "PA-Steckverbinder" oder einfach nur "Lautsprecher-Steckverbinder" auf.


Toslink Stecker



Toslink = optisches Kabel – ADAT
Das Toslink Kabel wird häufig als optisches Kabel oder in der Tontechnik als ADAT bezeichnet. Mit einer Signalübertragung von bis zu 20 MB/s (zum Vergleich: ein Firewirekabel schafft ca. 100 MB/s und ein USB Kabel ca. 40 MB/s) werden vor allem Audiosignale übertragen. Das von Toshiba entwickelte Übertragungsformat wird verwendet bei MiniDisc, sowie CD-Playern und ADAT-Anschlüssen bei digitalen Mischpulten.


USB ( Universal Serial Bus )






USB wird oft im Audio Bereich eingesetzt wie z.B.:

Soundkarten - Headsets - Microfone - Mischpulte - Webcam u.s.w.
Standardstecker Pin Name Farbe Beschreibung
1 VCC Rot +5 V
2 D- Weiß Data −
3 D+ Grün Data +
4 GND Schwarz Masse
Ministecker/Microstecker Pin Name Farbe Beschreibung
1 VCC Rot +5 V
2 D- Weiß Data −
3 D+ Grün Data +
4 ID keine erlaubt Unterscheidung von

Micro-A- und Micro-B-Stecker

Typ A: Masse

Typ B: nicht verbunden
5 GND Schwarz Masse

DIE ZUKUNFT: Wendbarer "Typ C"-Stecker für kommende USB-Geräte

Der neue "Typ C"-Steckverbinder für künftige USB-3-Geräte soll Nachteile der bisherigen USB-Stecker der Typen A und B und deren Mini- und Micro-Varianten beseitigen. Ein Typ-C-Stecker soll sich nicht nur in einer Orientierung stecken lassen, sondern auch in der umgekehrten Position funktionieren.

Außerdem verspricht die Industrievereinigung USB Implementers Forum (USB-IF) schnelleres Laden der Akkus von Mobilgeräten, beispielsweise durch höhere Ladeströme oder höhere Spannungen. Der neue Stecker soll kommende Übertragungsmodi erlauben, vermutlich wohl USB 3.1 mit 10 GBit/s. Schließlich soll der Typ-C-Stecker noch kleiner sein als der weit verbreitete Typ Micro-B, der auch zum Laden von Smartphones verwendet wird.


DIN Stecker



Einsatzgebiete
Die Variante mit drei Pins wird für Mono-Audiogeräte eingesetzt, fünf Stifte (180°) hingegen kommen bei Stereo-Audiogeräten, MIDI-Anschlüssen und PC-Tastaturen zum Einsatz. Die fünf- und sechspoligen Ausführungen in 240° waren in Deutschland als kombinierte Steckverbinder für Video- und Audiosignale (AV-Steckverbinder, 5 Pole für Mono, 6 für Stereo) der Vorgänger der SCART-Buchse. In Autoradios war diese Ausführung zum Anschluss externer Audioquellen vorgesehen. Commodore-Computer (wie zum Beispiel der Commodore 64-Heimcomputer) hatten je nach Modell eine fünf- oder achtpolige Ausführung für Video- und Audiosignale, eine sechspolige für den IEC-Bus, über den Drucker und Diskettenlaufwerke angeschlossen werden konnten, und eine siebenpolige für die Stromversorgung.

Als Kopfhörerstecker wurden vier- und fünfpolige DIN-Stecker mit würfelförmiger Kontaktanordnung (allgemein Würfelstecker genannt) verwendet. Passend zur Kodierung des Steckergehäuses hat die Buchse zwei um 180° versetzte Nuten. Durch entsprechendes Einstecken des Kopfhörersteckers (in eine dafür ausgelegte Schaltbuchse) können die Lautsprecher bei Kopfhörerbetrieb wahlweise angelassen oder abgeschaltet werden.

Bei den sieben- und achtpoligen DIN-Steckern gibt es jeweils zwei mechanisch nicht untereinander steckkompatible Varianten. Bei den achtpoligen Steckern existiert eine mit 270° Öffnungswinkel (nach DIN 45326) und eine mit 262° Öffnungswinkel, bei der die Kontaktstifte 1 bis 5 gemäß einer fünfpoligen DIN-Buchse (DIN 41524) angeordnet sind. Weiterhin gibt es noch DIN-Stecker mit 10 Kontakten, die bei einigen Videogeräten zum Einsatz kommen, sowie solche mit 12 und 14 Kontakten, die im AV-Bereich häufig zur Steuerung von Projektoren verwendet werden.

DIN-Stecker werden auch heute noch oft in industriellen Anlagen verwendet. Es existieren Varianten mit einer Überwurfmutter zur Verriegelung und Schirmung, ebenso wie solche mit Bajonettverriegelung. Diese Stecker sind auch als trittfeste und sogar wasserdichte (IP68)-Varianten verfügbar. In der Vergangenheit wurden derartige Schraub-DIN-Stecker für alte (deutsche) Mikrofone benutzt (3-polige für phantomgespeiste Mikrofone, 6-polige für Mikrofone mit Röhrenvorstufe); im Jargon sind diese Stecker als kleine Tuchel bzw. Kleintuchel bekannt. Der dem Kleintuchel begrifflich gegenüberstehende große Tuchel dagegen ist nicht mit den hier behandelten DIN-Steckern kompatibel. Heute werden zur Mikrofonverkabelung statt der Tuchelstecker praktisch ausschließlich XLR-Stecker eingesetzt.


HDMI Stecker

Bei HDMI 1.1/1.2 sind zwei Steckertypen (Typ A und Typ B, etwa 4,5 mm × 13/21 mm Querschnitt) definiert. Für HDMI 1.3 wurde zusätzlich ein kleiner Stecker (Typ C bzw. Mini-Stecker, etwa 2,5 mm × 10,5 mm Querschnitt) für kompakte Geräte mit aufgenommen. In HDMI 1.4 wurden ein noch kleinerer Stecker Typ D (Micro-Stecker) definiert. Außerdem ist in den HDMI-1.4-Spezifikationen der Stecker-Typ E definiert, der aber nicht bei 1.4-Kabeln zum Einsatz kommt, sondern nur bei HDMI-Standard-Automotive-Kabeln.

Typ A, C und D basieren auf einer single-link-Verbindung, bei der drei TMDS-Signalleitungspaare zur Verfügung stehen, Typ B erlaubt durch eine dual-link-Verbindung mit sechs TMDS-Signalleitungspaaren die doppelte Datenrate.



Typ A Typ D Signal Typ A Typ D Signal
Pin 1 Pin 3 TMDS Data2+ Pin 11 Pin 13 TMDS Clock Schirm
Pin 2 Pin 4 TMDS Data2 Schirm Pin 12 Pin 14 TMDS Clock–
Pin 3 Pin 5 TMDS Data2– Pin 13 Pin 15 CEC
Pin 4 Pin 6 TMDS Data1+ Pin 14 Pin 2 reserviert (HDMI 1.0-1.3), HEC Data- (HDMI 1.4)
Pin 5 Pin 7 TMDS Data1 Schirm Pin 15 Pin 17 SCL (I²C serieller Takt für DDC)
Pin 6 Pin 8 TMDS Data1– Pin 16 Pin 18 SDA (I²C serielle Datenleitung für DDC)
Pin 7 Pin 9 TMDS Data0+ Pin 17 Pin 16 DDC/CEC/HEC-Masse
Pin 8 Pin 10 TMDS Data0 Schirm Pin 18 Pin 19 +5 V Versorgungsspannung (max. 55 mA)
Pin 9 Pin 11 TMDS Data0– Pin 19 Pin 1 Hot-Plug-Erkennung (alle Versionen), HEC Data+ (HDMI 1.4)
Pin 10 Pin 12 TMDS Clock+
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